A A A
Startseite | Login | Impressum
  Das künstliche Hüftgelenk
» Das gesunde
/ kranke Hüftgelenk
» Das künstliche Hüftgelenk
» Vor der Operation
» Der Eingriff
» Nach dem Eingriff
» Die Rückkehr nach Hause
» Der Start in ein neues Leben
  Das künstliche Kniegelenk
» Das gesunde/ kranke Kniegelenk
» Das künstliche Kniegelenk
» Vor der Operation
» Der Eingriff
» Nach dem Eingriff
» Die Rückkehr nach Hause
» Der Start in ein neues Leben
 
  Wechseloperationen
» an Hüft- und Kniegelenken
 
  Was ist ein EPZ ?
» Netzwerk & Zertifizierung
» Kollegen & Partner
» Kontakt & Sprechstunde
» Studien
 
  Aktuell
» Aktuelle Mitteilungen
» Veranstaltungen
/ Fortbildungen
 
 
» Krankenhaus Märkisch-Oderland

 
Das gesunde Knie
 

Schon die ersten Schritte am Morgen ist für Sie eine Qual? Um zu verstehen, wie diese Schmerzen entstehen, erklären wir Ihnen, wie das Kniegelenk aufgebaut ist. Das Kniegelenk trägt unser gesamtes Körpergewicht und muss je nach Bewegung sogar ein Vielfaches des Gewichtes aufnehmen..

Der Mensch macht jährlich ungefähr 1,5 Millionen Schritte und noch eine Vielzahl anderer Bewegungen. Um uns diese Vielzahl von Bewegungen zu ermöglichen, ist das Kniegelenk ein "offenes", nur durch Bänder und Muskeln stabilisiertes, Gelenk.

Das Kniegelenk setzt sich aus dem langen Oberschenkelknochen (Femur) und dem Schienbein (Tibia) zusammen. Am vorderen Teil des Kniegelenks befinden sich die Kniescheibe (Patella). Sie ist ein relativ kleiner, flacher Knochen.

Das Femur liegt mit zwei rundlichen, parallel zueinander stehenden Strukturen (Femurrollen), auf dem mit einer Knorpelschicht überzogenen Tibiakopf auf. Die Femurrollen sind ebenfalls mit Knorpel überzogen. Getränkt mit einer viskösen Flüssigkeit, der so genannten Gelenkschmiere, funktioniert der Knorpel wie ein gut geschmiertes Lager. Er hält die beiden Knochen des Kniegelenks voneinander getrennt und sorgt so für eine nahezu reibungslose Bewegung ohne Schmerzen.

Femur und Tibia sind durch 4 kräftige, flexible Bänder miteinander verbunden. Sie wirken wie Schnüre, die die beiden Enden des Gelenks zusammenhalten und bei Bewegung sichern. Durch die Bewegung wiederum gelangt die Gelenkflüssigkeit mit ihren Nährstoffen in den Knorpel.

Das gesunde Knie - copyright: smith & nephew
X- und O-Beine - copyright: smith & nephew
 
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
 
Das erkrankte Knie
 

Das Kniegelenk kann von verschiedenen Krankheiten betroffen sein. Spürbares Merkmal ist immer der starke Schmerz bei jeder noch so kleinen Bewegung. Je mehr die Bewegung zur Qual wird, desto weniger bewegt man sich.

Doch diese Bewegungspausen können, je nach Krankheit, die Schmerzen verstärken. Denn das Gelenk wird durch den Bewegungsmangel nicht mehr optimal mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Die häufigste Kniegelenkerkrankung ist die Arthrose, deren Ursache noch ungeklärt ist. Bei einer Arthrose verschleißt der Gelenkknorpel oder verschwindet an manchen Stellen sogar ganz.
Das hat zur Folge, dass die Knochen im Gelenk direkt aufeinander reiben. Die Gelenkbeweglichkeit wird eingeschränkt. Schon kleinste Bewegungen können starke Schmerzen verursachen, denn anders als der Knorpel sind die Knochen mit Nerven durchzogen. Ohne schützende Knorpelschicht nutzen die Knochen ab und verformen sich.

Knie mit Arthrose - copyright: smith & nephew

Frühzeitiger Verschleiß der Gelenkflächen kann außerdem durch angeborene oder anlagebedingte Fehlbildungen verursacht werden. Die häufigsten Formen sind bekannt als O-Beine (Varus-Stellung) oder X-Beine (Valgus-Stellung). Probleme treten auch durch einen Torsionsfehler auf, der äußerlich durch einen Torsionsfehler auf, der äußerlich durch eine nach innen oder außen deutende Fußfehlstellung sichtbar wird.

Oft leidet das Knie auch unter Erkrankungen des Hüftgelenks, die das Knie in seinem reibungslosen Bewegungsablauf behindern. Als degenerative Erkrankung sei hier noch die rheumatoide Arthritis erwähnt, eine Autoimmunkrankheit, die alle Gelenke des Menschen befallen kann.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -